Der Mann bestimmt. Das Weib gehorcht. Punkt.

Seit Jahrtausenden folgt die Menschheit denselben Regeln. Stärke, Führung und Dominanz sind männliche Attribute. Demut, Unterordnung und Gehorsam hingegen gelten als weibliche Ideale. Ein Prinzip, das nie infrage gestellt wurde und auch in jeder Religion fest verankert ist. „Die Frau ist um des Mannes Willen da“, heißt es schon in der Bibel und der Koran findet noch viel deutlichere Worte.

Die Natur ist alles andere als friedlich. Hier herrscht schlicht und einfach das Recht des Stärkeren. Ein Wolf holt sich das Lamm, das er zum Überleben braucht. Ein Krokodil lauert jedem arglosen Tier am Flussufer auf. Das schnellere Tier holt das langsamere ein. Mangelnde Wachsamkeit wird bestraft. Leichtsinn ist tödlich. Das ganze Spiel des Lebens folgt einem ganz einfachen Prinzip: fressen oder gefressen werden.

Zwischen Mann und Frau ist es nicht anders. Der Mann ist der Stärkere von beiden und bestimmt die Regeln. Der Frau bleibt nichts anderes übrig, als ihm nachzugeben und sich seinem Willen zu beugen. Denn besonders, wenn sie Kinder hat, ist sie von seinem Wohlwollen abhängig. Früher war das mit gesellschaftlicher Ächtung verbunden oder sogar lebensbedrohlich. Heute muss sie immerhin einen sozialen Abstieg in Kauf nehmen.

Seit die Pille das Sexualleben bestimmt und eine Frau nicht mehr zwangsläufig schwanger wird, hat sich das Bild deutlich verändert. Aber die Folgen sind für die Frau dennoch eher nachteilig. Will sie ihrer Bestimmung nachgehen und einem Kind das Leben schenken, begibt sie sich in Abhängigkeit von einem Mann. Ein Kind braucht eben Fürsorge und damit Zeit. Das funktioniert aber nur, wenn der Mann wirtschaftlich für sie aufkommt. Will sie ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit bewahren, läuft ihr Leben auf eine Kompromisslösung hinaus, die alles andere als optimal ist.

Die Natur lässt sich eben nicht einfach ignorieren und damit auch nicht die Machtverhältnisse, die sie Mann und Frau vorgibt.

Ein Blick auf die Geschichte der Menschheit zeichnet daher ein eindeutiges Bild: Der Mann gibt den Ton an. Der Frau bleibt nur eine Nebenrolle an seiner Seite. Der Mann verwirklicht seinen Willen und macht sich einen Namen. Die Frau definiert sich über ihn, sonnt sich in seinem Ruhm und fühlt sich wichtig, weil er wichtig ist. Der Mann nimmt sich das Recht, über seine Familie zu herrschen und die Regeln festzusetzen, denen jeder zu folgen hat. Die Frau lässt ihn gewähren und beugt sich seinem Willen. Der Mann verlangt Gehorsam und greift zur Peitsche, um ihn zu erzwingen. Die Frau duckt sich und hütet sich davor, sich ihm zu widersetzen.

Das lässt sich zwar heute nicht mehr überall und uneingeschränkt umsetzen. Aber die Vorherrschaft des Mannes ist dennoch in jeder Gesellschaft die vorherrschende Realität. Ganz gleich was Emanzen gerne hätten und unabhängig davon, wie sich Ideologen ihre Denkwelt zurechtlegen. Denn wenn ein Mann sich durchsetzen will, findet er Wege und Machtinstrumente, um es zu tun. Und wenn eine Frau eine harte Hand braucht, dann wird sie geradezu instinktiv nach einem Mann suchen, der ihr gibt, was ihre Seele verlangt. Es ist einfach ihre Natur und den Naturgesetzen hat sich bisher noch niemand erfolgreich widersetzen können.

Kein Zweifel, eine Frau muss sich im Haus ihres Mannes wohlfühlen. Sie muss spüren, dass sie geliebt und vor allem geschätzt wird. Sie muss sich unter seiner Führung sicher und geborgen fühlen. Aber sie muss auch eine unterschwellige Angst vor ihm haben. Angst davor, ihn zu verärgern und seine Gunst zu verlieren. Angst vor seiner Macht und seiner Entschlossenheit, sie zu gebrauchen. Und damit Angst vor seiner Peitsche oder was immer er vorzieht, um seinen Willen durchzusetzen.

Denn wenn ein Mann in letzter Konsequenz dazu nicht bereit ist, wird es nicht lange dauern und seine Frau wird ihm sein Zögern als Schwäche auslegen und ihm den Gehorsam verweigern. Das ist heute nicht viel anders als schon zur Höhlenzeit. Und es ist der Grund, weshalb viele Männer darauf bestehen, ein geeignetes Züchtigungsinstrument im Haus zu haben. Nicht um es tagtäglich anzuwenden, sondern um sich Respekt zu verschaffen.

Denn wenn sie weiß, in seinem Nachttischschränkchen liegt ein Respekt einflößender Lederriemen, wird sie sich davor hüten, sich ihm zu widersetzen, wenn sie nackt und vulnerabel neben, auf oder unter ihm liegt. Das ist nicht Logik. Das ist Instinkt und meist reicht schon eine symbolische Handlung, um das gewünschte Verhalten zu erzielen.

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