Patriarchat: So alt wie die Menschheit

Patriarchat war gestern, Feminismus ist die Zukunft. So liest und hört man es mittlerweile fast täglich in den Medien. Was nicht verwundert, wenn man weiß, dass gut die Hälfte der Mitarbeiter in den Redaktionen Frauen sind. Und dass die Mehrheit von ihnen grün tickt und ein entsprechendes Weltbild vertritt. Männer sind in deren Augen toxisch. Frauen gelten als grundlegend überlegen, so das geltende Weltbild. Ganz einfach, weil Männer aggressiv sind und die meisten Verbrechen verüben. Sie stehen für die alltägliche Gewalt auf den Straßen, für häusliche Gewalt sowieso und natürlich für alle Kriege auf der Welt. Also für alles worauf man gut verzichten könnte.

Feminismus jenseits der Fakten

In diesen Kreisen wird Feminismus als echter Fortschritt gesehen und der Geschlechterkampf gilt als Kernaufgabe von Frauen, die fest entschlossen sind, sich nie wieder unterkriegen zu lassen. Die Ehe wird in diesen Kreisen als Instrument zur Unterwerfung der Frau unter die Dominanz des Mannes angesehen. Als Ideal gilt die offene Beziehung, deren Kern die gleichberechtigte Partnerschaft ist, und die jeder und jede jederzeit verlassen kann.

Dabei wird gerne übersehen, dass es eigentlich die Natur ist, die die grundsätzlichen Rollen von Mann und Frau vorgegeben hat. Alles, was daraus entstanden ist, hat im Grunde genommen wenig mit schlechten Männern und guten Frauen zu tun, sondern mit naturgegebenen Notwendigkeiten, die eine klar geregelte Aufgabenteilung erforderten.

Die Kernaufgabe ist dabei schlicht und einfach das Überleben der menschlichen Art.

Je jünger, desto besser

Das beginnt schon mit einer bestmöglichen Ausnutzung der weiblichen Gebärfähigkeit. Sie ist nämlich auf nur wenige Jahrzehnte beschränkt und je früher die Frau damit anfängt, ihre Aufgabe wahrzunehmen, desto mehr Nachkommen wird sie in die Welt setzen können. Bei den Moslems gilt dieses Prinzip heute noch wie schon seit Tausenden von Jahren. Sie kennen keine Volljährigkeit, wie sie in der westlichen Welt zum Dogma erhoben wurde. Sie warten einfach darauf, bis ein Mädchen menstruiert und sehen es dann als heiratsfähig.

Eine Praxis, die man auch in vielen anderen Religionen wiederfindet, die ihre Bräuche über viele Generationen erhalten haben. Ihnen allen ist auch gemeinsam, dass es eine Liebesheirat westlicher Prägung eigentlich nicht gibt. Eine Tochter wird nicht gefragt, wen sie gerne heiraten würde. Man hält es auch für abwegig, einem blutjungen Mädchen diese weitreichende Aufgabe selbst zu überlassen. Darüber entscheiden schlicht und einfach die Eltern, oder besser gesagt der Vater, und die Kleine hat sich zu fügen.

Wenige Monate nach der feierlichen Heirat wird sie dann zum ersten Mal schwanger sein. Die ganze Sippe wird sich freuen, der Mann wird stolz sein und sie ist von der Ehefrau zur Mutter geworden. Ihr Leben wird fortan eine ununterbrochene Folge an immer neuen Geburten sein, bis schließlich ihr Körper entscheidet, dass ihr gebärfähiges Alter zu Ende ist, oder bis ihr Mann keine Lust mehr auf sie hat.

Zeugungsfähig ohne Ende

Viele Frauen (wenn nicht die meisten) der westlichen Welt beklagen sich darüber, dass ihre Männer fremdgehen. Daran ändert auch ein noch so ernst gemeinter religiöser Schwur („bis dass der Tod uns scheidet“) nichts. Männer können auf Dauer einfach den Verlockungen des weiblichen Geschlechts nicht widerstehen. Die einen legen sich früher oder später eine Geliebte zu. Andere nutzen jede sich bietende Gelegenheit für einen spontanen One-Night-Stand. Chefs besamen ihre Mitarbeiterin, die sich davon eine Gehaltserhöhung oder Beförderung erhofft.

Monogamie scheint also vor allem für Männer ein echtes Problem zu sein.

Und das ist eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Denn dafür hat die Natur den Mann schlicht und einfach nicht vorgesehen. Er kann nicht umsonst eine geradezu verschwenderische Menge an Spermien verteilen und es macht rein logisch eigentlich keinen Sinn, sich dabei auf nur ein Weib zu beschränkten.

Deshalb sehen die meisten Kulturen die Untreue einer Frau als großes moralisches Versagen oder gar ein Vergehen an, das den Tod verdient. Beim Mann sieht man das hingegen völlig anders. Er darf nicht nur auf das Verständnis seiner Umwelt hoffen. In der muslimischen Glaubenswelt kann er sogar ganz offen mit seiner Sexualität umgehen und sich mit voller Zustimmung von Religion und Gesellschaft eine zweite, dritte oder vierte Frau nehmen.

Die Frau war schon immer Besitz

Wobei es sich dabei übrigens um eine Praxis handelt, die im Nahen Osten zu Beginn des ersten Jahrtausends gang und gäbe war. Eine Frau war damals ganz einfach Besitz des Mannes. Sie wurde von ihrem Vater meistbietend verkauft, sobald sie sich vom Kind zur Frau entwickelt hatte, und man feierte ein großes Fest, um das Geschäft zu besiegeln. Vom damals entstehenden Christentum wurde der Brauch übernommen und wird noch heute als Hochzeit praktiziert.

Noch heute verwendet man Vokabeln wie „meine Frau“, die eigentlich auf ein Besitzverhältnis hinweisen, auch wenn es mittlerweile nicht mehr so verstanden wird. Doch wenn ein Mann von „seiner“ Frau spricht, dann handelt es sich nicht nur um eine gute Bekanntschaft, sondern um ein Weib, das er für sich vereinnahmt hat und zu dem er wie auch immer eine besonders enge und immer auch intime Beziehung pflegt.

Diese Frau wird ein Mann beschützen. Er wird sie verteidigen. Er wird sich gemeinsam mit ihr in der Öffentlichkeit zeigen und dabei klarmachen, dass sie ihm „gehört“ und daher für andere Männer tabu ist. Je nach Kultur wird er sich auch das Recht herausnehmen, Regeln für sie aufzustellen und sie zu bestrafen, wenn sie dagegen aufbegehrt oder sich sonstwie widerspenstig zeigt.

Genetik ist unveränderbar

Verhaltensmuster, die sich über Jahrtausende entwickelt haben, lassen sich nicht einfach beseitigen und durch irgendwelche Gesetze verändern. Sie sind Teil unserer Genetik und bilden damit den Kern unseres Sozialverhaltens. Wenn daher ein paar Emanzen versuchen, gegen die Männer in den Krieg zu ziehen, dann können sie damit zwar Einfluss auf die Gesellschaft nehmen. Aber sie können den tief verwurzelten Kern nicht beseitigen, auch wenn sie sich mehr oder weniger Fest in der Medienwelt eingenistet haben.

Die Mehrheit der Frauen wird sich daher immer verhalten, wie sich Frauen schon seit Jahrtausenden verhalten haben. Sie werden nicht den verständnisvollen Softy suchen, der sich auf ein rein partnerschaftliches Verhältnis mit ihnen einlässt und sich von ihnen an der Nase herumführen lässt. Sie werden eher von einem ausgeprägt maskulinen Typ fasziniert sein, der den Weg bestimmt und ihnen sagt, wo es langgeht. Ein richtiger Kerl also, der genau weiß, was er will. Ein Macher, dem bewusst ist, dass ihm keine Frau das Wasser reichen kann und der sie an der kurzen Leine führt. Ein ausgeprägter Patriarch und Familienmensch, der sie liebt und begehrt und seiner Familie vorsteht. Der aber durchaus auch zuschlagen kann, um sie in ihre Grenzen zu verweisen.

Nur vor so einem Mann wird sie wirklich Respekt haben. Weil sie sich bei ihm beschützt und geborgen fühlt, und unbesorgt das Weib sein kann, das sie in ihrem tiefsten Inneren ist.

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